Bibliografie

Maltechnik und Malmaterial
Max Doerner, Malmaterial und seine Verwendung im Bilde, Enke-Verlag; Das Standardwerk der Maltechnik.
Wehlte, Werkstoffe und Techniken der Malerei, Ravensburger Buchverlag Otto Maier; Nicht so bekannt wie der Doerner, größere Themenauswahl, praxisnahere Beschreibungen und dabei in der Flexicoverausgabe nicht einmal teurer.
Cennino Cennini, Il libro dell'arte o trattato della pittura: Das Original von 1390 liegt in verschiedenen Übersetzungen in Englisch und Deutsch vor, die nur antiquarisch oder gar nicht erhältlich sind. Ich verwende eine amerikanische Übersetzung von Daniel V. Thompson. Jr. aus dem Jahr 1933. Diese Übersetzung liegt mir auch als PDF vor und auf Anfrage sende ich sie gerne zu.
Der "Liber illuministarum" aus Kloster Tegernsee, Franz Steiner Verlag; Eine Sammlung kunsttechnologischer Rezepte die um 1500 entstanden ist. Edition, Übersetzung und Kommentar durch Anna Bartl, Christoph Krekel, Manfred Lautenschlager und Doris Oltrogge.
Hans-Peter Schramm, Bernd Hernig, Historische Malmaterialien und ihre Identifizierung, Ravensburger Buchverlag; Ein Überblick über historische Pigmente und Bindemittel sowie deren Beschreibung. Der Teil über ihre Identifizierung ist allerdings ohne Fachkenntnisse und zugehöriges Chemielabor nicht zu bewältigen.
Kurt Nicolaus, DuMonts Handbuch der Gemäldekunde; Eigentlich ein Buch das helfen soll Gemälde zu erkennen und bestimmen, andersrum gelesen allerdings voll von Hinweisen über Verfahrenstechniken der Malerei in vergangenen Jahrhunderten.
Eric Hebborn, Kunstfälschers Handbuch; Eines meiner Lieblingsbücher: Ein Kunstfälscher verteidigt seinen Berufsstand und gibt wertvolle Hinweise wie man möglichst trickreich fälscht und schließlich die Bilder an den Mann bringt. Hebborns schräge Weltsicht und sein humorvoller Schreibstil machen das Buch zu einem Lesevergnügen.

Farbe

H. Schweppe, Handbuch der Naturfarbstoffe, Nikol-Verlag; Ein Überblick über Naturfarbstoffe und ihre historische Verwendung. Der Schwerpunkt liegt quantitativ auf Farbstoffen die zum Färben von Stoffen eingesetzt wurden. Chemische Vorkenntnisse sind vorteilhaft um dieses hervorragende Buch schätzen zu können.
Johannes Itten, Kunst der Farbe, Buchverlag Otto Maier Ravensburg; Die Farbtheorie für den Maler. Längst wissenschaftlich überholt ist diese Farblehre noch immer das Standardwerk für den praktizierenden Maler.
Harald Küppers, Das Grundgesetz der Farbenlehre, Dumont; Ein scheußlich zu lesendes Buch für das man sich auch noch Verschiedenes basteln und einkaufen muss und das eigentlich für den Unterricht gedacht ist. Da Küppers aber praxisnah arbeitete (er revolutionierte die Druckindustrie), ist die Idee des Sechsfarbmischsystems eine gute Ergänzung zu Ittens eher philosophischen Idealvorstellungen.
Karl Schawelka, Farbe - warum wir sie sehen, wie wir sie sehen. , Verlag der Bauhausuniversität Weimar; Der Titel sagt schon worum es geht. Das Buch basiert auf den neuesten Erkenntnissen der Neurobiologie und erklärt wie wir Farben sehen. Schließlich wird der Bogen geschlagen zur künstlerischen Umsetzung bei Malern und Gestaltern.

Kunstgeschichte und Fotobände
Ingo F. Walther, Norbert Wolf, Meisterwerke der Buchmalerei, Taschen; Großformatige Abbildungen und kompakte Erklärungen zu den schönsten Handschriften der Welt von 400 bis 1600. Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.
E. H. Gombrich, Die Geschichte der Kunst, Phaidon-Verlag; Der Kunstgeschichtsklassiker, soviel Liebe zur Kunst vergangener Epochen kann nur Gombrich vermitteln.
Historische Glasmalerei, Edition Leipzig; Dieses Buch ist schwerpunktmäßig für Glasrestauratoren geschrieben, enthält aber auch für den einfachen Interessenten der Glasmalkunst wertvolle Hinweise sowie einen schönen Fototeil.

Druckgrafik
Wolfsturm - Burkhardt, Hochdruck, Ravensburger-Verlag; Praxis des Hochdrucks. Verschiedene Techniken. Kurzer geschichtlicher Abriss.
Rebecca Salter, Japanese Woodbock Printing, Hawai´i-Verlag; Englischspachig über die Techniken des japanischen Holzschnittes. Interessant auch für den klassischen Europäer, da viele der beschriebenen Techniken so oder ähnlich auch in der Frühphase des hiesigen Hochdrucks funktioniert haben könnten. Davon abgesehen hat der japanische Hochdruck viele künstlerische Vorzüge und ist immer eine Beschäftigung wert.
Die Anfänge der europäischen Druckgrafik, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg; Großer Katalog zur Ausstellung. Das Eldorado für den Liebhaber europäischer Druckgrafik des 15. Jahrhunderts! Neben den Angaben zu den Ausstellungsblättern und -stücken Abhandlungen über den Beginn der Druckgrafik, den Gebrauch von Druckgrafik in der Bevölkerung und technische Mutmaßungen bezüglich der Herstellung von Druckerzeugnissen.
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